Information ist ja bekanntlich alles...

...darum haben wir uns gedacht, wir legen nach und nach eine Art Bibliothek rund um unsere Produkte an.

Einfach weiterlesen!


Was ist eigentlich Simsee Gin? Und woher kommt der Name?

Gin – handelt es sich dabei um die Ginny in der Flasche? Quasi um einen bayerischen Falschengeist?

Man könnte das jetzt durchaus mit ja beantworten. Denn unser Simsee Gin zählt bei uns zur Produktkategorie "Geiste" und kann somit durchaus als Flaschengeist durchgehen. Er kann auch einige Wünsche erfüllen, aber nur im Bereich "höchster Genuß". Korken raus, Flasche schräg legen und schon kommt der "Geist" wie von allein aus der Flasche. Genußfertig oder zum Mixen.

 

Und unsere EU hat doch auch glatt eine Definition für Gin festgelegt:

  • Gin ist eine Spirituose mit Wacholdergeschmack, die durch Aromatisieren von Ethylalkohol* [...] mit Wacholderbeeren gewonnen wird.
  • Der Mindestalkoholgehalt von Gin beträgt 37,5 % vol.
  • Bei der Herstellung dürfen nur natürliche und/oder naturidentische Aromastoffe [...] verwendet werden, wobei der Walcholdergeschmack vorherrschend bleiben muss.

Quelle: EU-Spirituosenverordnung (EG) Nr. 110/2008

*Der Ethylalkohol kann übrigens aus beliebigen stärkehaltigen Ausgangsstoffen gebrannt werden, meist Getreide oder Melasse. Die Qualität muss natürlich stimmen.

 

AHA!

 

Und woher jetzt der Name, wenn schon die Ginny nicht verantwortlich dafür ist?

Der Name leitet sich indirekt vom botanischen Namen des Wacholders Juniperus ab, wobei auch manchmal de auf Englisch sogenannten juniper berries als Namensgeber genannt werden, meist aber das niederländische Vorläufergetränk Genever.

 

SO, WIEDA A BISSERL GSCHEIDA!


Was ist eine Trinkkultur und haben Sie sowas schon? Hier der Test:

Die ideale Trinktemperatur für klare Obstbrände liegt zwischen 15 und 18 Grad, so kann der Brand sein volles Aroma entfalten.
Genossen wird der Brand aus einem langstieligen tulpenförmigen Glas, vergleichbar mit einer Brennblase.

 

Der lange Stiel vermeidet Handgerüche. Der kugelige Teil wird Kelch genannt – was jetzt nicht verwundert, denn unsere Brände sind ja praktisch Manna. Der gerade Teil wird als Kamin oder Geistraum bezeichnet, hier sammeln sich die Aromastoffe, um dann als unvergleichlicher Singer-Edelbrandduft in die Nase zu steigen. Die Kaminwirkung konzentriert hier praktisch die leicht flüchtigen Duftaromen und  verhilft so zu einem einmaligen Dufterlebnis.

Dufte oder?

 

Für alle, die nicht genug kriegen:
In der kugeligen Basis befindet sich zur Hälfte die Flüssigkeit. Ja, nur zur Hälfte!          Nein, nicht mehr.           Nein.

Getrunken wird ein Edelbrand sowieso eher in kleinen Portionen. Ja, kleine Portionen!           Nein, klein.        Klein.

Wer eine Trinkkultur hat, der schenkt lieber nochmal nach.

Doppelter Genuss hält besser – wir verstehen das.

 

Und nicht vergessen: Zu einem Brand reicht man klares Wasser! Das ist bei der Feuerwehr so und bei uns auch.

Bei uns ist der Edelbrand gemeint, bei der Feuerwehr weiß man es nicht so genau, da kann es der Feuerbrand sein, der gelöscht werden muss oder auch der Brand nach einem Rausch. In jedem Fall ist so der Brand leichter bekömmlich. Und nebenbei reduziert sich der Alkoholgehalt im Magen.

 

UND SCHO WIEDA WAS DAZUGELERNT!


So lagert man eine Edelbrandflasche

Eine Edelbrand-Flasche lagert man stehend – sofern ein echter Korken die Flasche verschließt. Bei liegender Lagerung könnten Geruchs- und Geschmacksveränderungen entstehen, da der hochprozentige Inhalt den Korken auslaugen kann.

 

Am besten in einem Raum mit konstant kühler Temperatur (16 - 18° C) lagern – wobei der Kühlschrank verboten ist!

 

Und dunkel mag es der Edelbrand auch. Sonne und Wärme vermindern die Qualität. Also am besten lichtgeschützt aufbewahren.

 

DO SCHAU HER – INTERESSANT!